Schule mit Zukunft
Ganz traditionell stellen wir am GymGa das Lernen konsequent ins Zentrum unserer Arbeit. Dabei ist uns gleichzeitig eine zukunftsorientierte pädagogische Ausrichtung wichtig, die Digitalisierung, Nachhaltigkeit und kompetenzorientiertes, auch fächerübergreifendes Lernen verknüpft, um Schülerinnen und Schüler auf lebenslange Lernprozesse vorzubereiten. Wir setzen auf vielfältige, flexible Lernwege und partizipative Strukturen, in denen sie Mitverantwortung übernehmen und fördern so gezielt eine Lernhaltung, die auf Selbstregulation und Selbstwirksamkeit setzt. So machen wir unsere Schülerinnen und Schüler stark für die Welt von morgen.

Bilingualer Unterricht
(Transformation als Chance und Auftrag erkennen)
Uns am GymGa ist klar, dass sich die Welt nicht nur einfach wandelt. Durch Digitalisierung, Robotisierung und künstliche Intelligenz wird bisher (technisch) Unmögliches möglich, und sogar alltäglich. Stellenweise wirkt die Welt wie auf den Kopf gestellt. Wir leben in einer unsicheren Zeit der Transformation, die vielen Menschen Angst macht. Sicherlich bringen die Veränderungen Gefahren mit sich, aber eben auch riesige Chancen. Als Schule mit Zukunft stellen wir uns den verschiedenen Herausforderungen unserer Zeit, ergreifen die Chancen, die sich bieten, und gestalten die Transformation aktiv mit.
Neue Wege gehen
Wir setzen auf eine Lernkultur, die essenzielle Zukunftskompetenzen fördert, die digitale Möglichkeiten und Künstliche Intelligenz kritisch-konstruktiv nutzt. Durch innovative Ansätze wie Deeper Learning verzahnen wir Zukunftskompetenzen und curriculare Vorgaben und vermitteln Handlungskompetenzen. So können Schülerinnen und Schüler im Differenzierungsbereich (Klasse 9 und 10), z.B. „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) wählen oder die Junior-Ingenieurs-Akademie (JIA), in der sie praxisnah an realen MINT-Projekten arbeiten, selbst programmieren oder eigene Produkte entwickeln.
In zukunftsweisenden Lernsettings entstehen authentische Leistungen, bei denen Jugendliche ihr Wissen in authentischen Kontexten anwenden. Klassenarbeiten werden regelmäßig durch alternative Prüfungsformate wie Projektpräsentationen, Portfolios oder Ausstellungen ersetzt. So wird Schule zu einem lebendigen Ort, an dem Jugendliche stolz auf die sichtbaren Ergebnisse ihrer Arbeit sind.


BNE – Bildung für nachhaltige Entwicklung
Unser Engagement für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) basiert auf den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Wir schaffen Bewusstsein für lokale und globale Herausforderungen bezogen auf diese Ziele und befähigen unsere Schüler:innen, aktive Gestalter einer nachhaltigen Zukunft zu werden. Dies umfasst sowohl ökologische Maßnahmen wie Umweltbildung oder nachhaltige Beschaffung (Fairtrade-AG) wie auch soziales Engagement zur Förderung von Partizipation und Gerechtigkeit. Im Unterricht, in Arbeitsgemeinschaften und in Modulen der „flexiblen Unterrichtszeit“ setzen wir uns dafür ein, dass Nachhaltigkeit nicht nur ein Schlagwort bleibt, sondern gelebte Praxis in unserer Schulgemeinschaft ist. Durch die Teilnahme am Landesprogramm „Schule der Zukunft“ können wir uns dazu mit anderen Schulen, Expert:innen und Organisationen vernetzen.
„Zukunftsschulen NRW“ und LemaS
Als Mitglied im Landesnetzwerk Zukunftsschulen NRW und in der Bund-Länder-Initiative LemaS („Leistung macht Schule“) setzen wir auf kontinuierliche Weiterentwicklung. Für uns sind diese Netzwerke weit mehr als nur Plaketten an der Wand: Sie sind das Versprechen, Schule und Unterricht konsequent innovativ zu gestalten.
Dabei begnügen wir uns nicht mit der Rolle des Teilnehmers – wir gehen voran. In den regionalen Verbünden sind wir federführend aktiv, koordinieren die Zusammenarbeit und tragen Verantwortung für zukunftsweisende Projekte. So gestalten wir die pädagogische Landschaft in NRW aktiv mit. Im Zentrum unserer Netzwerkarbeit steht dabei immer die individuelle Förderung, die wir durch zwei innovative Schwerpunkte mit Leben füllen: Deeper Learning und Makerspace.

Am GymGa ist visionäre Schulentwicklung gelebte Praxis. Sie wird von starken Partnern unterstützt. Die Zusammenarbeit mit dem Institut für Bildungsforschung der Universität Heidelberg (Prof. Dr. Anne Sliwka) bietet uns die Chance aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit unserer schulischen Praxis zu verknüpfen. Schulische Netzwerke der Deutsche Telekom Stiftung und der Robert Bosch Stiftung ermöglichen uns den professionellen Austausch mit Schulen in ganz Deutschland, die wie wir Unterricht und Schule neu denken. Von unserer Kooperation mit der Hochschule Niederrhein ganz in der Nähe profitieren unsere Schüler zum Beispiel in Form von verschiedenen Workshops, vor allem gibt sie aber unseren Projektkursen in der Oberstufe wissenschaftliche Tiefe.
Global zusammenarbeiten
Unser Kollegium nutzt internationales Job Shadowing und Hospitationen in Ländern wie Kanada, Spanien oder Finnland, um wegweisende Impulse für unsere eigene Schulentwicklung mitzubringen. Gleichzeitig öffnet das Erasmus+-Programm unseren Schülerinnen und Schülern die Türen nach Europa, sodass sie durch Auslandsaufenthalte wertvolle Zukunftskompetenzen erwerben und sich direkt „peer to peer“ vernetzen.
Beziehung gestalten
Schule der Zukunft in Zeiten der Transformation zu sein bedeutet für uns, Schülerinnen und Schüler in einem wertschätzenden Miteinander stark zu machen, und ihnen Selbstvertrauen in unruhigen Zeiten zu vermitteln. Unsere Klassenleitungen sind nicht nur im Fachunterricht, sondern auch in besonderen Klassenmodulen in ihren Klassen, z.B. zu gesunder Mediennutzung oder zum Umgang mit Konflikten, um verlässliche und respektvolle Beziehungen aufzubauen und ein positives Klassenklima zu gestalten. Sie etablieren eine vertrauensvolle Lernatmosphäre, in der Lerner:innen Fragen stellen, Fehler machen und Risiken eingehen dürfen. Schüler:innen erleben Selbstwirksamkeit, wenn sie Raum haben, Verantwortung für ihre Klasse zu übernehmen und ihr Lernen aktiv mitzugestalten. Lehrkräfte begleiten Entwicklung als Lernbegleiter:innen und werden darin von den Eltern partnerschaftlich unterstützt.
Raum und Zeit neu denken
Wir arbeiten in 60-minütigen Unterrichtseinheiten, die täglich durch ein 45-minütiges Modul ergänzt wird, in dem besonders methodische Kompetenzen geschult werden, in das aber auch projektorientiertes und fächerübergreifendes Arbeiten und eine intensive Förderung in flexiblen Gruppierungen einfließen. Hand in Hand mit dieser zeitlichen Flexibilität entwickeln wir den Lernraum kontinuierlich weiter, sodass er für fokussierte Einzelarbeit, effiziente Partner- und Gruppenarbeit sowie kreative und auch digitale Präsentationen variabel gestaltet werden kann.